Ratgeber · PPG

Motorschirm kaufen — der PPG-Guide

Warum Reflex, welche APCO-Kappe für welches Level, was die Datenblätter zu Startgewicht und Trike sagen — die Reflex-Linie F5 bis F1 im Überblick.

von Flyapco · 9 Min

Motorschirm-Fliegen (PPG) braucht eine eigene Schirm-Klasse: Reflex. Dieser Guide erklärt warum, und ordnet die APCO-Reflex-Linie mit den Fakten aus den Datenblättern ein — von der Schulkappe bis zum Wettbewerbs-Gerät.

Warum Reflex?

Reflex-Profile stabilisieren sich bei steigender Geschwindigkeit selbst, statt einzuklappen. Wie der Trimmer-Bereich das steuert und was der Hersteller dazu dokumentiert, steht im Glossar unter Reflex-Profil. Die V-max der APCO-Linie reicht laut Datenblättern von 62 (F5) bis 80 km/h (F1).

Zum Startgewicht: PPG-Datenblätter führen eigene Gewichts-Zeilen — “Pilot Weight (all up) free flight”, “all up paramotor” und teils “ParaTrike”. Beim F3 MKII z. B.: Paramotor 70–100/120/140 kg, Trike bis 165 kg. Immer die Zeile des eigenen Betriebsfalls prüfen.

Die APCO-Reflex-Linie — Herstellerpositionierung + Datenblatt

F5 — Beginner bis Intermediate

“A new breed of beginner to intermediate paramotor wing … designed for anything from basic schooling (School Risers) up to long distance XC flying.” Mit dem hier eingeführten Mohawk (aufblasbare Finne, wirkt wie ein Flugzeug-Stabilisator). DGAC; 42–46 Zellen; V-max 62 km/h. Die Schulversion mit School Risers gibt es separat.

F7 — der Einsteiger-Fokus

“The Ultimate Beginner’s Paramotor Wing”: Mohawk für Roll- und Nick-Stabilität, Single-Brake-System, Riser ab Werk für hohe und niedrige Aufhängung. DGAC; 40–44 Zellen; 70–165 kg über drei Größen. Vergleich: F5 vs F7.

F3 MKII — die Sport-Klasse

“APCO’s Sport Class cross country paramotor wing”, der kleine Bruder des F1 — “the perfect upgrade for pilots looking to move up from their school wing”. DGAC; 56–60 Zellen; Streckung 5,77–6,23; V-max 69 km/h; Trike bis 165 kg. Vergleich: F5 vs F3.

F1 MKII — “The Fast One”

APCOs Wettbewerbs- und High-End-XC-Reflex für erfahrene Pilot:innen: Streckung 6,6, 64 Zellen, bis 80 km/h, Flow Aligned Ribs, OAA-Speed-System. Vergleich: F3 vs F1.

NRG III — Freestyle/Slalom

“Freestyle/Slalom racing wing — extremely maneuverable and responsive … Very energetic, requires a high level of pilot skill.” Mit SAP-Sharknose, FAR und OAA (“fastest possible transition between trim speed to fully accelerated and back”).

F3 Bi MKII — das Tandem

Voll-Reflex-Tandem mit FAR und Mohawk-System — laut APCO “the roll stability of the F3 Bi MK-2 is especially impressive, allowing for agile, precise handling and perfect soft landings every time.”

Gurtzeug und Aufhängung

Die Aufhängungs-Höhe (hoch/niedrig) richtet sich nach dem Motor-Rahmen — Angabe des Motor-Herstellers. APCO führt dafür getrennte Modelle: SLT MKII Low/High, Split-Legs PM Low/High, Lightning PM; für Trike-Betrieb die Trike Pilot/Passenger Harnesses (hausintern belastungsgetestet bis 140 kg je Person bei 5,25 G). Der F7 ist ab Werk mit beiden Aufhängungs-Höhen kompatibel. Details im Gurtzeug-Ratgeber.

Motor, Schein, Versicherung

Motor-Einheit, Lizenz (in Deutschland über die UL-/Luftsportgeräte-Regelung) und Versicherung liegen außerhalb unseres Sortiments — dafür verweisen wir an Flugschulen und Motor-Hersteller. Was wir liefern: die Kappe mit Original-Datenblatt, Zulassung und Manual, plus die passende Gurtzeug-Beratung.

Der Einstiegs-Pfad, wie APCO ihn vorzeichnet

Schulung auf F5 (Schulversion) oder F7 → Sport-Klasse F3 (“the perfect upgrade”) → F1 für erfahrene Wettbewerbs-/XC-Pilot:innen. Für jeden Schritt gibt es den direkten Vergleich mit den Datenblatt-Zahlen: F5 vs F7 · F5 vs F3 · F3 vs F1.

Beratung zu Größe und Betriebsfall (Fuß-Start/Trike): [email protected].