
APCO G-MD SLT auf einen Blick
- Zulassung
- EN/LTF/EN 12491
- Konstruktion
- Rogallo (steuerbar)
- Pilot-Gewicht
- 60-130 kg
- Sinkrate
- 4,9 m/s (steuerbar 4,0) max
- Gewicht
- 1,950 kg
- Pack-Volumen
- 5000 cm³
Herstellerangaben · Quelle
Drei Gründe für APCO G-MD SLT.
- SAFE
Volles Vertrauen
Im Notfall hat der Pilot durch Steuerleinen die Möglichkeit, den Schirm in eine sichere Lande-Zone zu lenken.
- DURABLE
Robust gebaut
Robust gebaut mit hochwertigen Stoffen wie Skytex und FLEXON Rod System.
- LIGHT
Leicht und kompakt
Leichtbau ohne Kompromisse bei Robustheit.
Über das Modell.
Steuerbare Rettungsschirme sind Premium-Lösungen für erfahrene Pilot:innen. Sie verlangen kontrollierte Reaktion im Notfall — typisch nach Sicherheits-Training (z.B. SIV).
Pflicht-Wartung: Packservice alle sechs Monate durch eine qualifizierte Person, dazu jährlich eine Prüfung der Lufttüchtigkeit. Spätestens nach zehn Jahren ist der Schirm auszusondern.
Handbücher und Zertifikate.
Galerie.
Häufige Fragen zum APCO G-MD SLT.
Passt dieser Rettungsschirm zu meinem Gewicht?
Der G-MD SLT ist für 60 bis 130 kg Anhängegewicht zugelassen — als einziges Modell der Reihe mit einer Untergrenze. Unter 60 kg öffnet und fliegt die Rogallo-Kappe nicht wie vorgesehen; das ist keine Empfehlung, sondern eine Zulassungsgrenze.
Was zeichnet die Bauform aus?
Als steuerbarer Rogallo-Schirm ist er die Ausnahme im Programm: Über Steuerleinen kannst du nach der Auslösung die Richtung beeinflussen und dir eine Landefläche aussuchen, statt dorthin zu sinken, wohin der Wind dich trägt. Die Sinkrate liegt bei 4,9 m/s, im gesteuerten Flug bei 4,0 m/s. Die Kehrseite: Er verlangt, dass du im Notfall aktiv wirst und das Steuern vorher geübt hast. Wer das nicht will, ist mit einer Rundkappe oder einem Square besser bedient.
Wie ist der G-MD SLT zugelassen?
Der Schirm ist nach EN/LTF/EN 12491 zugelassen — der Norm für Rettungsgeräte im Gleitschirmsport. Gefertigt wird er in der APCO-Manufaktur in Caesarea, Israel. Die Zulassungsunterlagen liegen als Download bei.
Wie oft muss der Schirm gepackt werden?
APCO schreibt im Handbuch vor, den Rettungsschirm alle sechs Monate von einer qualifizierten Person neu packen zu lassen — unabhängig davon, ob du geflogen bist oder er die ganze Saison im Container lag. Dazu kommt einmal jährlich eine Prüfung der Lufttüchtigkeit. Nach jeder Auslösung muss vor dem nächsten Einsatz neu gepackt werden, nach zehn Auslösungen geht der Schirm zur gründlichen Prüfung an den Hersteller. Wichtig zur Einordnung: EN/LTF/EN 12491 ist die Zulassungsnorm für den Schirm, nicht dein Wartungsplan — das Intervall gibt der Hersteller vor.
Wie lange darf ich den Schirm fliegen?
Maximal zehn Jahre. APCO formuliert das eindeutig: Jedes Mayday-Produkt, das älter als zehn Jahre ist, muss ausgesondert werden — auch dann, wenn es äußerlich einwandfrei aussieht. Der Grund ist das Material selbst, das auch bei idealer Lagerung und ohne einen einzigen Einsatz altert. Zur Lagerung: gepackt höchstens ein Jahr am Stück; wird er länger eingelagert, muss er ungepackt gelagert werden, kühl, trocken, dunkel und fern von Kraftstoff, Ölen und Säuren.
Passt er in meinen Container?
Das Packvolumen beträgt 5000 cm³ bei 1,95 kg Eigengewicht. Container und Rettungsschirm müssen zueinander passen: Ist der Container zu groß, sitzt der Schirm locker und kann sich verlagern; ist er zu klein, bekommst du ihn nicht sauber verstaut und im Ernstfall schlechter heraus. Nenn uns dein Gurtzeug, dann prüfen wir die Kombination vor der Bestellung.
