Glossar

OAA — One Action Acceleration

OAA (One Action Acceleration) ist APCOs Speed-Steuerungs-Konzept: ein einziger Bedien-Mechanismus statt mehrerer separater Trim/Beschleuniger-Eingaben. Pilot:innen erreichen schnelle Speed-Wechsel mit einer Hand-Bewegung — wichtig für Wettbewerb und Notfall-Manöver.

Auch bekannt als: OAA · One Action Acceleration · Single-Action-Speed

Was OAA löst

Bei klassischen Reflex-Schirmen koordinieren Pilot:innen mehrere Mechanismen, um Speed zu wechseln:

  • Trimmer öffnen (Hand-Bewegung)
  • Beschleuniger-Pedal treten (Fuß-Bewegung)
  • Stabilo-Bremse aktivieren (andere Hand)

Bei Wettbewerb oder Notfall ist diese Drei-Punkt-Koordination zu langsam.

OAA vereinfacht das auf eine einzige Bedien-Bewegung: ein integriertes Speed-System, das Trim, Beschleuniger und (teilweise) Bremsen mit einer Hand-/Fuß-Bewegung koordiniert.

Wo APCO OAA einsetzt

OAA ist in den Premium-Reflex-Schirmen integriert:

  • NRG III — OAA ist Teil der Speed-Control im Tragegurt
  • F1 — Wettbewerbs-Speed-Setup

Schul-Schirme (F5, F7) haben das klassische Mehr-Mechanismus-Setup, weil Schein-Anwärter:innen die Mechanismen einzeln lernen sollten.

Praktischer Effekt

In der Hand:

  • Speed-Wechsel in 1-2 Sekunden statt 4-5 Sekunden
  • weniger Cognitive Load im Wettbewerbs-Stress
  • einfacheres Notfall-Manöver wenn schnelle Speed-Reduktion nötig

Trade-Off

OAA setzt voraus, dass Pilot:innen die einzelnen Speed-Mechanismen beherrschen — sonst verstecken sich Fehler-Modi hinter der vereinfachten Bedienung. APCO empfiehlt OAA-Schirme erst nach 100+ Reflex-Stunden.

Wann begegnet dir das?

  • Im NRG III Datenblatt als Speed-Control-Detail
  • Beim Wettbewerbs-Setup — OAA ist Standard für Slalom und Speed-Tasks
  • Beim Schein-Lernen — OAA wird in der Lernphase NICHT empfohlen